Mit Umzugshilfe Geld verdienen: was dich als Student erwartet
Ein Einsatz dauert meist drei bis sechs Stunden, wird bar oder per Überweisung bezahlt und lässt sich um Vorlesungen herum legen. Was dich wirklich erwartet.
Veröffentlicht am 19. August 2026 · 4 Min. Lesezeit
Umzugshilfe ist einer der wenigen Nebenjobs, die sich vollständig um den Stundenplan legen lassen: keine festen Schichten, keine Kündigungsfrist, und du sagst zu, wenn es passt. Dafür ist es körperliche Arbeit, und das sollte man vorher wissen und nicht am dritten Stock feststellen.
Was du verdienst
Bei StudiBee legt der Auftraggeber den Stundenlohn beim Einstellen fest, zwischen 15 und 20 € pro Stunde. Du siehst ihn, bevor du dich bewirbst. Bezahlt wird nach dem Einsatz direkt zwischen euch, bar oder per Überweisung, nicht über die Plattform.
| Einsatz | Dauer | Bei 16 €/h | Bei 20 €/h |
|---|---|---|---|
| Kleiner Umzug | 3 Stunden | 48 € | 60 € |
| Wohnungsumzug | 5 Stunden | 80 € | 100 € |
| Großer Umzug über zwei Tage | 2 × 6 Stunden | 192 € | 240 € |
Wie ein Einsatz abläuft
- Du legst ein Profil an, gibst deine Stadt, deinen Umkreis und deine Kategorien an.
- Du verifizierst dich: Telefonnummer per WhatsApp, dazu Ausweis und Immatrikulationsbescheinigung. Ohne diese Prüfung kannst du dich nicht bewerben.
- Passende Aufträge aus deiner Umgebung kommen per E-Mail zu dir. Du siehst Datum, Dauer, Stadt, Stundenlohn und worum es geht.
- Du bewirbst dich mit einem Klick. Der Auftraggeber sieht deine Bewertung, deine erledigten Einsätze und deine Entfernung, nicht deinen Nachnamen und nicht deine Nummer.
- Wirst du bestätigt, bekommst du die vollständige Adresse und die Telefonnummer. Erst dann, und erst nachdem der Auftraggeber bezahlt hat.
- Nach dem Einsatz bewertet dich der Auftraggeber. Diese Bewertung entscheidet mit darüber, wie weit oben du beim nächsten Auftrag stehst.
Was du mitbringen solltest
- Feste geschlossene Schuhe. Keine Sneaker aus Stoff, keine Sandalen. Kisten fallen nach unten.
- Arbeitshandschuhe. Kosten wenige Euro und retten deine Hände beim dritten Umzug.
- Kleidung, um die es dir nicht leid tut.
- Wasser und etwas zu essen. Manche Auftraggeber stellen etwas hin, verlassen kann man sich nicht darauf.
- Ein geladenes Handy, damit man dich am Umzugstag erreicht.
Wie du schneller ausgewählt wirst
Die Reihenfolge, in der Studierende einem Auftraggeber vorgeschlagen werden, ist kein Zufall und auch keine Warteschlange. Vier Dinge zählen, und drei davon hast du selbst in der Hand.
- Deine Bewertung. Sie wiegt am schwersten. Wer neu ist, startet nicht bei null, sondern mit einem neutralen Wert, verliert also nichts durch fehlende Einsätze.
- Deine erledigten Einsätze. Jeder abgeschlossene Auftrag zählt dauerhaft mit.
- Deine Entfernung zum Einsatzort. Ein realistisch gesetzter Umkreis bringt dir mehr passende Aufträge als ein sehr großer, bei dem du am Ende doch absagst.
- Deine Verifizierung. Ein geprüfter Ausweis verbessert deine Position spürbar, und ohne abgeschlossene Prüfung kannst du dich ohnehin nicht bewerben.
Ehrlich gesagt: für wen es nichts ist
Wer Rückenprobleme hat, wer keine drei Stockwerke mehrfach am Stück schafft, oder wer am Samstagmorgen um acht schwer aus dem Bett kommt, wird daran wenig Freude haben. Das ist keine Schwäche, sondern eine Frage der passenden Nebentätigkeit. Auf StudiBee gibt es auch Aufträge für Möbelmontage, Reinigung, Garten und Renovierung, die anders anstrengend sind.
Wenn das für dich passt: Profil anlegen dauert ein paar Minuten, und wie die Plattform insgesamt funktioniert, steht auf So funktioniert's. Ob deine Universitätsstadt dabei ist, siehst du in der Städteübersicht.
Häufige Fragen
- Was verdiene ich als Umzugshelfer bei StudiBee?
- 15 bis 20 € pro Stunde. Der Auftraggeber legt den Stundenlohn beim Einstellen fest, du siehst ihn vor deiner Bewerbung und wirst nach dem Einsatz direkt bezahlt.
- Kostet mich StudiBee etwas?
- Nein. Registrierung, Bewerbungen und Vermittlung sind für Studierende kostenlos, und von deinem Lohn wird nichts einbehalten. Die Vermittlungsgebühr zahlt der Auftraggeber.
- Was brauche ich, um mich bewerben zu können?
- Eine bestätigte E-Mail-Adresse, eine per WhatsApp verifizierte Telefonnummer sowie einen Ausweis und deine Immatrikulationsbescheinigung. Die Dokumente prüft ein Mensch, nicht ein Automat.
- Muss ich ein Auto haben?
- Nein. Die meisten Aufträge brauchen Hände, keinen Transporter. Wenn du ein Auto oder einen Transporter hast, kannst du das im Profil angeben: für manche Aufträge ist das ein Vorteil.
- Kann ich absagen, wenn etwas dazwischenkommt?
- Ja, und du solltest es so früh wie möglich tun. Unangekündigtes Nichterscheinen wirkt sich stark auf deine Position aus und führt beim zweiten Mal zur Sperrung.
Hilfe für deinen Einsatz gesucht?
Auftrag einstellen ist kostenlos. Bezahlt wird erst, wenn du Helfer verbindlich bestätigst.